Meeresbiologische Exkursion in die Bretagne

mit Schwerpunkt marine Makroalgen

 

Exkursion vom 3. bis 11.10. 2017

 

Ebbe und Flut im Hafen von Roscoff. Der Tidenhub kann bis zu 8 m betragen.

 

Anmeldung und Vorbesprechung:

Die Anmeldung erfolgt via e-mail unter vschmitt@uni-mainz.de. Die Interessenten treffen sich am Montag, den 3.7.2017 um 12:15 Uhr im SR 02 277 Müllerweg 6  zu konkreten Informationen und zur Vergabe der Referate.

 

Voraussetzungen:

Gute Kondition (keine Spazierwege, es muss über Felsen geklettert werden, die teilweise durch die Algen glitschig sind). Übernahme eines Referates. Ein Teil der Referate wird am Freitag, den 29.9.2017, ab 9.00 Uhr im Seminarraum 02-277a (Müllerweg 6, 2. Stock) gehalten, der Rest am Standort.

 

Teilnahmegebühr:

300.- € sollen überwiesen werden auf die Ihnen zu gegebener Zeit mitgeteilte Bankverbindung. Dies deckt voraussichtlich Fahrt, Unterkunft, Verpflegung und Eintritte ab.

 

Rücktritt:

Eine Rückzahlung der Teilnahmegebühr kann nur erfolgen, wenn für den Platz ein Nachrücker einspringen kann (sonst müsste der nicht besetzte Platz von den übrigen Teilnehmern mitfinanziert werden). Nachrücker zahlen bitte auf das gleiche Konto ein, danach erhält der "Abspringer" seinen Beitrag zurück.

 

Abfahrt:

3.10.2017, ca. 5:30 Uhr am Institusgebäude (Müllerweg 6)

 

Rückfahrt:

11.10.2017,  Ankunft je nach Verkehr ca. 21:00 Uhr in der Universität

 

Allgemeines:

Es wird mit gemieteten Kleinbussen gefahren, wobei vor allem auf der Hinfahrt auch an kulturellen Sehenswürdigkeiten Rast gemacht wird. Auf der Hinfahrt gibt es abends die Gelegenheit, ein warmes Essen einzunehmen, ansonsten sollte jede/r Verpflegung für zwei Tage Fahrt mitnehmen. Wer sich zutraut, einen Kleinbus zu fahren, sollte ihren/seinen Führerschein mitnehmen. Ansonsten bitte Personalausweis und Auslands-Krankenversicherungsschein mitnehmen. Das Sammeln der Algen muss sich nach der Ebbe richten. Es sind hierzu wasserdichte Gummistiefel und regendichte Kleidung erforderlich. Das gesammelte Material wird bestimmt (Präparierbesteck) und ausgestellt. Es kann als Klatschpräparat auf festen Zeichenkarton aufgezogen werden. Die Unterkunft entspricht einer einfachen Jugendherberge (Leinenschlafsack und Handtücher mitnehmen), die Verpflegung ist gut und reichlich. Es gibt in der Unterkunft Frühstück und abends eine warme Mahlzeit. Das Mittagessen wird gemeinsam eingekauft und bei schönem Wetter am Standort eingenommen (Besteck, Teller, Tasse). Für die Gestaltung der Abende bitte Spiele, Musikinstrumente usw. mitnehmen.

 

Referate:

am 29.9.2017, 9:00-14:00 Uhr, Seminarraum (02 277a):

Chemismus des Meerwassers
Gezeiten und ihre Ursachen
Ökologie des Fels- und Sandwatts an Küsten der Nordsee- und des Atlantiks
Verbreitungsgebiete der makrophytischen Algen Europas
Primärproduktion in marinen Ökosystemen
Wirtschaftliche Nutzung von marinen Makroalgen
Aktuelle Probleme der Meeresverschmutzung

 

auf der Fahrt:

Geschichte und Kultur der Normandie und der Bretagne

 

in der Bretagne:

Grünalgen
Ectocarpales, Sphacelariales
Dictyotales, Chordariales, Desmarestiales, Scytosiphonales
Fucales, Laminariales
Bangiales, Nemalionales, Gelidiales
Gigartinales
Cryptonemiales Rhodymeniales
Ceramiaceae
Delesseriaceae, Dasyaceae
Rhodomelaceae
Anpassung des Photosyntheseapparates an die Gezeiten

 

Literatur:

     P. Tardent: Meeresbiologie, Thieme Verlag

     G. Tait, Meeresökologie, Thieme Taschenbuch

     K. Lüning, Meeresbotanik, Thieme Verlag

     C. v. d. Hoek, Algen, Thieme Verlag

 

V. Schmitt, Januar 2017